Methodik

Wie wir entscheiden, ob etwas funktioniert.

Artabel misst vor dem Bauen und noch einmal vor der Auslieferung: eine Baseline aus dem bestehenden Verfahren, ein Benchmark, der die reale Aufgabe abbildet, eine nach Folgen gewichtete Fehleranalyse und eine Begutachtung durch Personen, die das Ergebnis beurteilen können.

Offenlegung

Die Hochschulanstellung des Direktors

Dr. Ludovic Amruthalingam, Direktor von Artabel, ist zugleich als Senior Researcher und Dozent an der Hochschule Luzern (HSLU) angestellt. Diese Anstellung gehört ihm persönlich. Sie ist keine Ressource von Artabel: Das Unternehmen verkauft weder Personal noch Infrastruktur der Hochschule, stellt sie nicht in Rechnung und gibt Hochschulprojekte nicht als eigene Leistung aus.

Seine wissenschaftlichen Publikationen und Projekte sind auf seinem Hochschulprofil und auf ORCID verzeichnet. Wo Artabel und die Hochschule gemeinsam in einem Forschungskonsortium auftreten, ist jede eine eigene Rechtsperson mit eigenen Aufgaben, Aufwänden und Kostennachweisen.

Methodentransfer

Was tatsächlich übergeht.

Weder Personal noch Einrichtungen — Methode. Vier konkrete Linien führen von begutachteter Forschung über eine Technik, die unser Ingenieurteam anwendet, zu etwas, das eine Kundin bekommt.

Wie Forschungsmethode bei Artabel in die Kundenarbeit gelangt Vier Zeilen, die jeweils von links nach rechts durch drei Stufen laufen. Forschung zum Datenqualitätsaudit wird zu einem Auditprotokoll für Datensätze, das die Labelfehler findet, die die Modellgenauigkeit einer Kundin begrenzen. Forschung zu Benchmarks und Metriken synthetischer Daten wird zum Entwurf von Vergleichsbasis und Schwellen, der belegt, ob ein System die heutige Arbeitsweise schlägt. Forschung zum Vergleich von Mensch und Maschine wird zu Bewertungsrastern und verdeckter Beurteilung, die eine Abnahme erzeugt, die eine Fachperson unterschreibt. Quellenbelegte Kulturvermittlung wird zu Retrieval mit Provenienz, das Antworten mit Quellenangabe erzeugt. BEGUTACHTETE FORSCHUNG ANGEWANDTE METHODE WAS DIE KUNDIN ERHÄLT Forschung zur Datenqualität Selbstüberwachte Erkennung vonLabelfehlern und Beinahe-Duplikaten Auditprotokoll für Datensätze Priorisierung der Bilder, die ein Menschim gegebenen Prüfbudget ansehen soll Die Decke, angehoben Die Labelfehler, die Ihre Modellgenauigkeitstill begrenzten — gefunden und behoben Innosuisse · synthetische Daten Systematische Bewertungsmetrikenund vergleichende Benchmarks Vergleichsbasis und Schwellen Vergleichsklassen und Abnahmeschwellen,vor dem Durchlauf eingefroren Eine Zahl, die Sie vertreten können Der Beleg, dass das System die heutigeArbeitsweise schlägt — oder eben nicht SNF 228541 · Mensch und Maschine Vergleich von Repräsentationen,Diagnoseverhalten und Leistung Bewertungsraster, verdeckte Beurteilung Fachliches Urteil, Zweitprüfung,Herkunft der Ausgabe verdeckt, wo möglich Eine Abnahme, die unterschrieben wird Qualität beurteilt von jenen, die dafürgeradestehen müssen Kulturerbe-KI Ballenberg Dialogfähiger Zugang zu einem historischenGebäude, verankert in kuratierten Quellen Retrieval mit Provenienz Quellenangabe, Zugriffsstufen und einemenschliche Freigabe vor Veröffentlichung Antworten, die ihre Quelle nennen Assistenz, die Ihre Fachleute prüfen können,statt Ausgaben, denen sie glauben müssen
Die mittlere Spalte ist das, wofür sich zu zahlen lohnt. Die Aufsätze lesen kann jeder; sie in ein Protokoll zu überführen, das eine echte Einführung übersteht, ist die Ingenieurleistung.

Akademischer Hintergrund des Direktors

Die Forschung, aus der die Methoden stammen.

Der Direktor von Artabel forscht akademisch zu Evaluation und Datenqualität, kompetitiv gefördert vom Schweizerischen Nationalfonds und von Innosuisse. Diese Forschung findet an der Hochschule statt und gehört ihr; sie steht hier, weil sie der Ursprung der von Artabel angewandten Methoden ist, und nicht als Leistung des Unternehmens.

Evaluation und Mensch–Maschine-Vergleich

Wie Modelle gegen Fachleute gemessen werden

Arbeiten zu gelernten Repräsentationen, diagnostischem Verhalten und der Leistung von Klinikerinnen und Modellen im Vergleich, unter kompetitiver nationaler Förderung. Daher stammen die Evaluationsprotokolle von Artabel: Baselines, die das System schlagen können, Fehleranalyse nach Schweregrad und Begutachtung durch qualifizierte Fachpersonen.

Datenqualität und synthetische Daten

Die Probleme finden, die die Leistung deckeln

Arbeiten zu Datenqualitätsaudits sowie zu Metriken und Benchmarks für synthetische Daten. Dahinter steht die Praxis von Artabel, einen Datensatz zu prüfen, bevor er modelliert wird, und messbare Abnahmekriterien vor Projektbeginn festzulegen.

Professionelle Dokumentationsabläufe

Sprache und Generierung unter menschlicher Validierung

Spracherkennung kombiniert mit generativen Methoden, um strukturierte fachliche Dokumentation zu erzeugen, die eine qualifizierte Person prüft und verantwortet. Dieses Governance-Muster verwendet Artabel überall dort wieder, wo eine Maschine etwas entwirft, wofür eine Fachperson geradesteht.

Kulturerbe und Vermittlung

Quellengestützter Dialog im Museum

Hochschulprojekte zur Vermittlung für Museumspublikum, darunter quellengestützter dialogischer Zugang zu einem historischen Gebäude in einem Freilichtmuseum, sowie frühere Arbeiten zu generativen Methoden für traditionelle Musik und für publikumsnahe Exponate. Sie zeigen, dass verständliche, quellengestützte KI dem Kontakt mit realen Besucherinnen und Besuchern standhält.

Dies sind Hochschulprojekte. Die vollständige und massgebliche Liste findet sich auf dem Hochschulprofil.

Publikationsbilanz

Begutachtet und überprüfbar.

Neunzehn Publikationen, 165 Zitationen, h-Index 8, i10-Index 6. Unten eine Auswahl; die vollständige Liste steht auf ORCID und Google Scholar.

NeurIPS 2024

Intrinsic self-supervision for data quality audits

Gröger F., Lionetti S., Gottfrois P., Gonzalez-Jimenez A., Amruthalingam L., Groh M., et al. Advances in Neural Information Processing Systems 37, 92273–92316. Selbstüberwachte Repräsentationen, um jene Datenqualitätsprobleme zu finden, die die Modellleistung still begrenzen.

Benchmark · 2025

CleanPatrick: ein Benchmark zur Bereinigung von Bilddaten

Der erste grossskalige Benchmark zur Datenbereinigung im Bildbereich, aufgebaut auf dem dermatologischen Datensatz Fitzpatrick17k, zur Erkennung themenfremder Beispiele, Beinahe-Duplikate und Labelfehler. Befund: Selbstüberwachte Repräsentationen sind bei Beinahe-Duplikaten stark, klassische Verfahren bleiben bei begrenztem Prüfbudget bei themenfremden Beispielen konkurrenzfähig, und die Erkennung von Labelfehlern in feingliedriger medizinischer Klassifikation bleibt offen.

JEADV · 2022

Verbesserte Diagnose durch automatisierte Kartierung makro- und mikroanatomischer Regionen auf Hautfotografien

Amruthalingam L., et al. Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology. Die meisten Hauterkrankungen haben Prädilektionsstellen, weshalb die genaue Lokalisierung einer Läsion die Differenzialdiagnose stützt — ein Musterfall dafür, klinisches Denken in ein Vision-Modell hineinzubauen statt darum herum.

JEADV · 2020

Beobachterunabhängige Beurteilung der psoriasisbetroffenen Fläche mittels maschinellem Lernen

Meienberger N., Anzengruber F., Amruthalingam L., Christen R., Koller T., et al. Die meistzitierte Arbeit der Bilanz und der Ursprung unserer Haltung: Ein Modell soll Beobachtervarianz beseitigen, nicht eine neue Quelle davon hinzufügen.

MICCAI · 2024

Passion for dermatology: die Diversitätslücke mit Bildern pigmentierter Haut schliessen

Gottfrois P., Grüger F., et al., mit Amruthalingam L. International Conference on Medical Image Computing and Computer-Assisted Intervention. Daten- und Methodenarbeit zur Abdeckungslücke, die viele dermatologische Modelle ausserhalb ihrer Trainingspopulation unsicher macht.

CMPB Update · 2025

Übersicht und systematische Anleitung gegen die Knappheit medizinischer Daten in der KI

Die praktische Referenz, nach der wir arbeiten, wenn eine Kundin das klinische Problem hat, aber nicht den Datensatz — und der Grund, weshalb unsere erste Antwort selten „mehr Daten erzeugen“ lautet.

TVST · 2020

Proteomisches Biomarkermodell im Tränenfilm zur Klassifikation der okulären Graft-versus-Host-Erkrankung

Translational Vision Science & Technology. Multimodale Biomarkermodellierung ausserhalb der Bildgebung, mit Prof. David Goldblum.

HIR · 2022

Quantifizierung von Effloreszenzen bei pustulöser Psoriasis mittels Deep Learning

Healthcare Informatics Research. Läsionen zählen und charakterisieren, in einer Granularität, die Klinikerinnen gegen die eigene Beurteilung prüfen können.

Dissertation

Deep learning in clinical dermatology

Universität Basel. Die These — glaubwürdige klinische KI bezieht entweder den Arbeitsablauf der Dermatologin ein oder liefert Vorhersagen, die eine Klinikerin leicht überprüfen kann — ist das Entwurfsprinzip hinter allem, was Artabel für Fachleute baut.

Open Science

Wir publizieren — auch das, was nicht funktioniert hat.

In Forschungsprojekten steuern wir offene Protokolle und Spezifikationen, nicht sensible Belege, Publikationen und die Berichterstattung negativer Fälle bei. In kommerziellen Mandaten wahren wir Vertraulichkeit absolut — aber die Methoden bleiben publizierbar, und das ist Absicht.

  • Offene Protokolle und Spezifikationen für alles, was andere wiederverwenden sollen.
  • FAIR-Datensätze, wo rechtlich möglich — so offen wie möglich, so geschlossen wie nötig.
  • Negative und abgebrochene Fälle berichtet, nicht still aus der Bilanz genommen.
  • Eine Referenzkennung an jeder Aussage, damit eine Gutachterin sie bis zur Quelle zurückverfolgen kann.
  • Keine Kundendaten in Publikationen ohne schriftliche Befugnis, und keine Partnerdaten in allgemeinen KI-Diensten.