KI für das kulturelle Erbe

Engineering für Museen, Archive und Kulturerbe-Organisationen.

Museen, Archive und Handwerksorganisationen wollen ihr Wissen auffindbar und nutzbar machen, ohne dass Quellen, Kontext oder die Grenzen seiner Nutzung verloren gehen. Artabel bringt das Engineering ein: Suche, Unterstützung bei Metadaten und Konnektoren zwischen Sammlungssystemen.

Wofür wir entwickeln

Drei Arten von Aufgaben.

Artabel ersetzt keine Sammlungsmanagementsysteme und baut keine zentralen Repositorien. Die Arbeit ist enger gefasst und konkreter.

Suche, die ihre Quelle nennt

Eine Kuratorin, ein Lehrer oder eine Besucherin stellt eine Frage in Alltagssprache und erhält eine Antwort, die den Datensatz nennt, aus dem sie stammt.

Hilfe bei der Erfassung von Metadaten

Vorgeschlagene Felder, Sprachvarianten und mögliche Verknüpfungen werden einer Person angeboten, die sie annimmt, bearbeitet oder verwirft. Urheberin des Datensatzes bleibt die katalogisierende Person.

Sammlungssysteme verbinden

Konnektoren zwischen einer Sammlungsdatenbank, einer Website und anderen öffentlichen Werkzeugen, damit veröffentlichtes Material nicht von Hand kopiert werden muss.

Die entscheidende Unterscheidung

Vier Sachverhalte, die getrennt festgehalten werden.

Öffentliche Zugänglichkeit ist ein Status, Einschränkungen sind Bedingungen, und die Erlaubnis zur Veröffentlichung und die zum Training eines Modells sind getrennte Befugnisse. Keiner dieser Sachverhalte lässt sich aus einem anderen ableiten, deshalb wird jeder einzeln festgehalten.

Zugangsstatus, Einschränkungen und Nutzungsrechte bei Kulturerbe-Material Vier getrennt festgehaltene Sachverhalte. Erstens: öffentlich zugänglich, das heisst, eine Person kann es ansehen. Zweitens: Wissen mit Einschränkungen, verwahrt unter Bedingungen einer Gemeinschaft oder Institution. Drittens: die Erlaubnis zur Veröffentlichung, ein ausdrücklicher Akt einer dazu berechtigten Person. Viertens: die Erlaubnis zum Training eines Modells, wiederum getrennt und aus keinem der drei vorigen ableitbar. Keiner folgt aus einem anderen. Öffentlich zugänglich Wissen mit Einschränkungen Erlaubnis zur Veröffentlichung Erlaubnis zum Modelltraining Eine Person kann es ansehen. Mehr bedeutet es nicht. Verwahrt unter Bedingungen einer Gemeinschaft oder Institution, ob eine Kopie online steht oder nicht. Ein ausdrücklicher Akt einer Person, die für dieses Material dazu berechtigt ist. Wiederum getrennt. Folgt aus keinem der drei obigen Sachverhalte und wird nicht durch Schweigen erteilt. impliziert nicht impliziert nicht impliziert nicht
Öffentlich erreichbares Kulturerbe-Material ist nicht schon deshalb Trainingsmaterial. Jeder der vier Sachverhalte wird einzeln festgestellt und festgehalten.

Methode

Was wir ins System einbauen.

Jeder Punkt ist im System selbst umgesetzt, nicht nur in einer Richtlinie festgehalten.

  • Antworten nennen ihre Quelle. Ein KI-gestütztes Ergebnis nennt den Datensatz, auf dem es beruht. Unbelegte Aussagen gelten als Fehler.
  • Zugriffskontrolle in der Datenschicht. Eingeschränktes Material kann in einem kontrollierten Repositorium bleiben und für die berechtigten Personen trotzdem durchsuchbar sein.
  • Ausdrückliche Freigabebefugnis. Eine benannte Rolle gibt Material frei. Das System hält fest, wer, wann und auf welcher Grundlage.
  • Menschliche Prüfung vor der Veröffentlichung, mit Korrektur und Ablehnung als regulären Aktionen, nicht als Ausnahmen.
  • Rückzüge sind nachvollziehbar. Wir halten fest, wo Material verwendet wurde, damit ein Rückzug auf Quelldateien, Indizes und abgeleitete Datensätze angewendet werden kann — und damit von Anfang an bekannt ist, wo ein Rückzug an Grenzen stösst, weil ein Modell bereits trainiert wurde.
  • Portabler Export. Eine Institution muss ihre eigenen Daten bei einem Wechsel in einem dokumentierten Format mitnehmen können.
  • Ein manueller Weg, der weiter funktioniert. Wird die Unterstützung abgeschaltet, lässt sich die eigentliche Arbeit weiterhin erledigen.

Einschlägige Erfahrung

Was wir vorweisen können.

Erfahrung des Direktors von Artabel

Ein Dialogsystem für ein historisches Gebäude

Der Direktor von Artabel hat die quellengestützte Gesprächskomponente der Mixed-Reality-Installation im Freilichtmuseum Ballenberg entwickelt, mit der Besucherinnen und Besucher ein Bauernhaus nach seiner eigenen Geschichte fragen können. Die Arbeit entstand im Rahmen seiner Hochschultätigkeit, zusammen mit Kolleginnen und Kollegen des Departements Design Film Kunst.

Ein Hochschulprojekt, aufgeführt in seinem Profil.

Artabel AG

Dokumentenintelligenz für ein langjähriges Archiv

Erfassung, OCR und Metadatenextraktion als Grundlage für semantische Suche und quellengestützte Antworten unter menschlicher Prüfung. Direkt übertragbar: Kulturerbe-Archive sind heterogen, teilweise analog und voller Material, dessen Rechtsstatus von Datensatz zu Datensatz variiert.

Kommerzielles Projekt. Kundennamen und Konditionen sind vertraulich; das Engineering ist dasselbe.

Artabel AG

LARA — eine Expertenmethode als prüfbare Software

Eine spezialisierte Methodik zur Risikobeurteilung, umgesetzt in strukturierte Erfassung, transparente Berechnung und prüfbare Berichte für die EPFL. Die für Kulturerbe relevante Fähigkeit ist dieselbe: die Regeln einer Fachperson so zu kodieren, dass sie jeden Schritt weiterhin prüfen und begründen kann.

Auftragsforschung und Softwarelieferung, ab 2015.

Nächster Schritt

Sagen Sie uns, was Ihre Sammlung leisten soll.

Beschreiben Sie eine Aufgabe, bei der Ihre Mitarbeitenden oder Ihre Besucherinnen und Besucher heute Unterstützung brauchen.